Wildniswandern empfohlene Tour

Von der Anlauf- zur Laussabaueralm (Etappe des NaturWaldWeg)

Wildniswandern · Ennstaler Alpen
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ÖAV Akademische Sektion Graz Verifizierter Partner 
m 1200 1000 800 600 400 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Teil des Projektes Netzwerk Naturwald, Etappe 2 des NaturWaldWeg

 

Eine eindrucksvolle Almen- und Wildniswanderung im Nationalpark Kalkalpen

mittel
Strecke 21,1 km
7:00 h
815 hm
815 hm
Profilbild von Sigrun Hafner
Autor
Sigrun Hafner
Aktualisierung: 17.05.2016
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.266 m
Tiefster Punkt
551 m

Weitere Infos und Links

Übernachtungsmöglichkeiten: 

Laussabaueralm, bewirtschaftet von Anfang Mai bis Ende Oktober; Seehöhe: 740 m;

2 Matrazenlager für insgesamt 35 Personen;

Tel.:0043(0)664/9077747

 

Einkehrmöglichkeiten:

Blahbergalm, 1040 m;

Bewirtschaftet an Wochenenden im August und September; Für Gruppen auf Anfrage auch im Juli und Juni und an Werktagen 

 

Sehenswertes:  Murbodener Rinder, eine sehr seltene Haustierrasse, auf der Blahbergalm 

Start

Anlaufalm (990 m)
Koordinaten:
DD
47.775563, 14.513203
GMS
47°46'32.0"N 14°30'47.5"E
UTM
33T 463529 5291470
w3w 
///einfügen.schiebt.wort

Ziel

Laussabaueralm

Wegbeschreibung

Beschreibungen finden sich auch im Buch "Erlebnis Eisenwurzen", Anton Pustet Verlag, ISBN 978-3-7025-0780-0

 

Wegbeschaffenheit: Waldsteige, Forststraßen  

 

Da es bei dieser Etappe viel zu entdecken gibt, verlässt man die Anlaufalm zeitig. Auf dem Karrenweg, dem man Tags davor gekommen ist, geht es über den Almboden zurück. Am westlichen Rand der Weide folgt man dem Wegweiser Richtung Hochschlacht. 400 Höhenmeter schlängelt sich der Steig, einem Felskamm folgend, zur Großen Schlucht hinab. An mehreren Stellen gibt der Weg herrliche Panoramablicke auf die wilde Waldlandschaft des Nationalpark Kalkalpen frei. Unterschiedliche Waldtypen und auch vom Borkenkäfer befallene Fichtenbestände werden sichtbar. In der Wildniszone durften die "Käferbäume“ stehen bleiben und sterben, wie es der Lauf der Natur vorsieht.Über 30 Prozent aller Waldorganismen, wie Vögel, Käfer und Pilze brauchen nämlich alte Bäume und ausreichend Totholz zum Überleben.

Direkt am Schleierwasserfall mündet der Steig in den Hintergebirgsradweg, dem man links bachaufwärts bis zum Biwakplatz Weißwasser folgt. Vom Biwakplatz führt der Weg über den alten „Knappensteig“ zur Blahbergalm hinauf. Im Bereich der Blahbergalm wurde früher Bauxit und Gagat abgebaut. Einige Überreste der einstigen Materialseilbahn und zugesprengte Tunneleingänge findet man heute noch. An Wochenenden und Feiertagen im August und September werden auf der Blahbergalm selbst gemachtes Brot, Topfen und Speck, süße „Hosnearln“ und „gebackene Mäuse“ kredenzt.

Von der Blahbergalm geht es am Wanderweg 475 an den Sieben-Brünn Quellen vorbei und über den Ahornsattel zur Dörflmoaralm. Die prächtige Gipfelkulisse des Toten Gebirges wird sichtbar. Danach geht es gemütlich bergab zum Hengstpass. Bei der Jausenstation Zickerreith folgt man der Hengstpaß-Straße links ca. 250 Meter bis zur Paßhöhe, wo man rechts auf den Güterweg Richtung Egglam abzweigt. Noch vor der Egglalm folgt man der Forststraße abwärts zur Rotkreuzkapelle. Danach schlängelt sich der Weg neben dem Laussabach abwärts zum Weidegebiet der Laussabaueralm. Zuletzt strebt man dem Almgebäude zu, das sich unter mächtigen, über 300 Jahre alten Linden befindet.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.775563, 14.513203
GMS
47°46'32.0"N 14°30'47.5"E
UTM
33T 463529 5291470
w3w 
///einfügen.schiebt.wort
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Kartenmaterial:  Kompass Karte Nr. 70; Karte NaturWaldWeg; Österreich Karten Nr. 69 und Nr. 99 

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
21,1 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
815 hm
Abstieg
815 hm
Etappentour

Statistik

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Karten und Wege
Dauer : h
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