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Wildniswandern

Rote Wand (1872 m) - von der Wurzeralm zum Gleinkersee

Wildniswandern · Totes Gebirge · geöffnet
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  • Ausgangspunkt ist die Bergstation der Standseilbahn Wurzeralm
    / Ausgangspunkt ist die Bergstation der Standseilbahn Wurzeralm
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Richtung Dümlerhütte / Rote-Wand-Sattel
    / Richtung Dümlerhütte / Rote-Wand-Sattel
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Zuerst auf einer Forststraße durch das Landschaftsschutzgebiet...
    / Zuerst auf einer Forststraße durch das Landschaftsschutzgebiet...
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • ...immer den Hinweisschildern folgend...
    / ...immer den Hinweisschildern folgend...
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • ...durch das Skigebiet...
    / ...durch das Skigebiet...
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • ...zum Brunnsteinersee
    / ...zum Brunnsteinersee
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Oberhalb des Sees thront die Rote Wand, der höchste Punkt dieser Tour
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Der Weg Nr. 201 führt am anderen Ende des Sees hinauf zum Roten-Wand-Sattel
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  • / Gleichmäßig ansteigend zwischen Latschen
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  • / Schöne Ausblicke auf die Rote Wand erleichtern den Aufstieg
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  • / Nach der Latschenzone gelangen wir in einem weiten Rechtsbogen zum Sattel
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Kurz vor dem Roten-Wand-Sattel
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Der Weg zur Roten Wand führt zuerst einige Schritte bergab, bis er über einen Wiesensteig nach oben zieht
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  • / ...dann zwischen Latschen hinauf...
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  • / Den Gipfel der Roten Wand markiert ein einfaches Holzkreuz und eine Gedenktafel
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  • / Stubwieswipfel mit Großem Pyhrgas (li.) und Bosruck (re.), dahinter die Gesäuseberge
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Ramesch (li.), Speikwiese (re.), der Gipfel des Warschenecks im Hintergrund
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  • / Im Abstieg von der Roten Wand halten wir uns nach rechts
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / ...nun geht es am Weg Nr. 293 hinab
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  • / Wir queren einen schönen Almboden
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  • / Ein kleines Stück durch den Latschengürtel...
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / ...bis sich der Weg teilt, wir halten uns links und nehmen den Jagdsteig
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  • / Ein Stück durch lichten Lärchenwald...
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  • / ...bis die Dümlerhütte vor uns auftaucht
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  • / Auf der anderen Seite der Hüttenterrasse folgen wir den Wegweisern zum Gleinkersee durch den Seegraben
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Ein kurzes Stück abwärts...
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / ...bis der Weg durch den Seegraben nach rechts abbiegt
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  • / Im Bereich der Zickalm muss der Weidezaun zweimal überstiegen werden
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Bei der Zickalm folgen wir dem markierten Weg nach links
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  • / Der Weg bekommt allmählich Urwald-Charakter
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Im Seegraben ist es stellenweise sehr rutschig
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
900 1200 1500 1800 2100 m km 2 4 6 8 10 Linzer Haus / Wurzeralm Brunnsteinersee-Teichlboden Dümlerhütte

Über die Wurzeralm zum Naturschutzgebiet Brunnsteinersee und auf die Rote Wand, Abstieg zum Gleinkersee

geöffnet
mittel
11,5 km
5:30 h
545 hm
1159 hm

Vom Skigebiet Wurzeralm gelangen wir zum idyllisch gelegenen Brunnsteinersee unterhalb der Roten Wand. Diese ragt steil über uns empor, so nähern wir uns ehrfürchtig Schritt für Schritt. Doch schließlich stellt sie sich zahmer heraus, als im ersten Moment angenommen, ohne nennenswerte Schwierigkeiten führt der Weg zu diesem großartigen Aussichtspunkt. Danach geht es durch lichten Lärchenwald abwärts. Die Einkehr auf der Dümlerhütte beschert genussvolle Momente. Dermaßen gestärkt geht es nun durch den urigen-wildromantischen Seegraben zum Gleinkersee. Ein abschließendes Bad im überraschend warmen See sorgt für einen zusätzlichen Höhepunkt der Tour.

Mit dem Wandertaxi geht es wieder zurück zum Ausgangspunkt Wurzeralm-Standseilbahn.

Autorentipp

Diese Tour erschließt die wilde Schönheit und Vielfalt des Warscheneckgebiets, ohne jemals wirklich schwierig zu werden!

outdooractive.com User
Autor
Martha Rieß 
Aktualisierung: 02.12.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Rote Wand, 1872 m
Tiefster Punkt
Gleinkersee, 808 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Dümlerhütte
Linzer Haus / Wurzeralm
Brunnsteinersee-Teichlboden

Sicherheitshinweise

Obwohl unschwierig, verlangt die Tour Kondition für rund sechs Stunden Gehzeit.

Nach Regenfällen ist der Weg durch den Seegraben oft rutschig.

Weitere Infos und Links

Geführte Touren ins Bergparadies Warscheneck: Naturschauspiel.at

sowie Bergwandern mit Martha. Berge. Almen. Seen.

Gasthaus Seebauer: Gleinkersee.at

Jausenstation Tommerl etwas oberhalb des Gleinkersees gelegen

Taxi Sonnleitner, Spital am Pyhrn: +43 (0) 664 522 2800

Taxi Riedler, Hinterstoder: +43 (0) 7564 5159 oder +43 (0) 676 844 590 844, office@riedler-reisen.at

 

Start

Wurzeralm (1431 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.645676, 14.288539
UTM
33T 446565 5277165

Ziel

Gleinkersee - mit dem Wandertaxi zurück zum Parkplatz der Wurzeralm Standseilbahn

Wegbeschreibung

Von der Bergstation der Wurzeralm Standseilbahn folgen wir der Markierung Richtung Brunnsteinersee / Rote-Wand-Sattel am Weg Nr. 201. Herrliche Ausblicke auf Stubwieswipfel, Mitterberg, Ramesch und Warscheneck begleiten uns etwa 20 Minuten lang auf unserem Weg durch das Skigebiet, welches wir nach dem Frauenkar-Sessellift nach rechts verlassen. Am Oberen Filzmoos vorbei, beginnt der Weg gemächlich zum Brunnsteinersee hin anzusteigen. Hier beeindruckt die Rote Wand in ihrer ganzen Schönheit.

Hinter dem See führt der Weg nun gleichmäßig steil über einen verwachsenen Schuttkegel in vielen Kehren hinauf zum Roten-Wand-Sattel. Trotz der Latschen können wir den Blick immer wieder auf die Umgebung werfen. Wir kommen an den alten Grundfesten eines ehemaligen Viehunterstandes vorbei, auch die Brennesseln zeugen von der früheren Weidewirtschaft. Etwas später lassen wir den Latschengürtel hinter uns, es wird luftiger, je höher wir hinauf kommen. In einem weiten Rechtsbogen gelangen wir unschwierig zum Rote-Wand-Sattel.

Nun folgen wir den Steigspuren ein Stück hinunter, um zuerst in einigen wenigen Kehren über den kurzen Wiesenrücken, danach durch Latschen zum höchsten Punkt zu gelangen. Am Gipfel der Roten Wand dann ein einfaches Holzkreuz , eine Gedenktafel an drei verunglückte Bergkameraden sowie eine großartige Aussicht auf Stubwieswipfel, Großen und Kleinen Pyhrgas, Bosruck, die Gesäuseberge, Rottenmanner Tauern, Angerkogel, Ramesch, Warscheneck und den Nationalpark Kalkalpen mit Sengsengebirge und Reichraminger Hintergebirge.

Beim Abstieg halten wir uns nun nach rechts, und folgen der Markierung. Unterhalb des Gipfelaufschwungs mündet der Steig in den Weg Nr. 293, der uns zur Dümlerhütte führt. Zunächst geht es an schönen Kletterfelsen vorbei, kurz darauf über einen Almboden, dann führt der Weg wieder durch Latschen. Je weiter wir hinunter kommen, desto mehr Lärchenbäume gesellen sich hinzu. Hier teilt sich dann auch der Weg - nach rechts zieht sich der Weg Nr. 293 über zwei Steilstufen hinunter. Wir nehmen jedoch den Steig nach links, der sich oberhalb des Stofferkars zum Hüttenkreuz der Dümlerhütte durch den schönen Lärchenwald zieht. Bald können wir die Dümlerhütte durch die Bäume sehen.

"So schmecken die Berge!" lautet das Motto der Dümlerhütte, wo Harry Höll und sein Team die Gäste bewirtet. So gestärkt geht es dann weiter abwärts, durch den Seegraben zum Gleinkersee. Das erste Stück führt am Weg Nr. 293 den Hang hinunter, dann zweigt der Weg zur Zickalm Nr. 299 nach rechts ab. Kurz darauf überwinden wir über eine Leiter den Stacheldrahtzaun. Direkt auf der Zickalm dreht der Weg nach links. Wenige Minuten später steigen wir ein zweites Mal über den Weidezaun, um nun durch die urtümlichen Schluchtwälder weiter abzusteigen. Auch im Hochsommer ist es hier im Schatten angenehm, was leider auch dafür sorgt, dass der Weg oft etwas rutschig ist - Konzentration ist angesagt.

Plötzlich schimmert der Gleinkersee durch die Blätter und etwa 10 Minuten später mündet unser Steig in den Wanderweg, auf dem man den See in rund einer halben Stunde umrunden könnte. Doch wir bleiben am linken Ufer und gehen zum Gasthaus Seebauer, wo biologische Produkte aus eigener Landwirtschaft oder von Bio-Bauern aus der Region auf dem Speisezettel stehen. Am Parkplatz, wenige Schritte unterhalb vom Seebauer, empfängt uns das Wandertaxi und bringt uns nach Spital am Pyhrn zum Parkplatz der Wurzeralm Seilbahnen zurück.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit den ÖBB bis zum Bahnhof Spital am Pyhrn. Weiter mit dem Bus oder mit dem Taxi (Taxi Sonnleitner, Spital am Pyhrn: +43 (0) 664 522 2800) bis zur Wurzeralm Standseilbahn (Bushaltestelle). Vom Gleinkersee auch wieder mit dem Taxi zurück zum Bahnhof.

Anfahrt

Über die Pyhrn-Autobahn A9 bis zur Ausfahrt Spital am Pyhrn. Dann Richtung Pyhrnpass bis zum Parkplatz der Wurzeralm-Seilbahnen. Mit der Standseilbahn auf die Wurzeralm.

Infos zu Öffnungszeiten und Tarife der Wurzeralm Bergbahnen

Parken

Am Parkplatz der Wurzeralm Bergbahnen.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Hödl, Hans: Wandererlebnis Totes Gebirge, NP Buchverlag St. Pölten - Linz - Wien

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 15/3: Totes Gebirge Ost, 1:25000

carto.at: Totes Gebirge Ost, Wander-, Rad- und Schitourenkarte mit 360-Grad-Panoramen, 1:35000

freytag & berndt 081: Grünau/Almtal - Steyrtal - Nationalpark Kalkalpen, 1:50000


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Smily on the Hill
31.03.2016 · Community
Herzlichen Dank für die rasche Antwort!
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Martha Rieß 
29.03.2016 · alpenvereinaktiv.com
Hallo Damir, du kannst bis zum Bahnhof Spital am Pyhrn fahren, von dort sind es noch ein paar Kilometer bis zur Standseilbahn Wurzeralm (Sommersaison beginnt ab 26.05.2016). Auch vom Gleinkersee bis zum Bahnhof Roßleithen liegen einige Kilometer dazwischen - in beiden Fällen rate ich dir zur Fahrt mit dem Taxi (Taxi Sonnleitner, Spital am Pyhrn: +43 (0) 664 522 2800). Franz Maier bietet im Rahmen eines Naturschauspiels diese Tour wieder an - setz dich mit ihm in Verbindung, er kann dich vielleicht vom Bahnhof Roßleithen abholen (hier bleiben auch Schnellzüge stehen), schau rein unter http://www.naturschauspiel.at/index.php?option=com_k2&view=item&id=829:bergparadies-warscheneck-343522&Itemid=892 Ich hoffe, das hilft dir weiter, schöne Tour wünsche ich dir!
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Smily on the Hill
29.03.2016 · Community
Hallo, weiss Jemand ob die Anreise mit der Bahn möglich ist?
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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,5 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
545 hm
Abstieg
1159 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights botanische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour

Statistik

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